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 Milben

Rote Spinne (Obstbaumspinnmilbe)

Das Blatt verfärbt sich gelbgrün, dann bräunlich und am Schluss bleigrau. Die Spinnmilbe saugt die Blattzellen aus, darum verändern sie ihre Farbe. Wenn  in einer Obstanlage zu viele rote Spinnen vorhanden sind, kann es sein, dass man mit Raubmilben feindlichen Präparaten den Nützlinge vernichtet hat und die Spinnmilben sich ohne natürliche Feinde vermehren können. Es können sich bis 6 Generationen pro Jahr bilden. Der Höhepunkt ist von der Blüte bis im Juni. Zu viel Stickstoff in den Blättern sorgt ebenfalls dafür, dass sich die Spinnen sehr schnell vermehren können, unterstützt vom allfälligen warmen Wetter.

Gemeine Spinnmilbe

Es sind gelbe Blattflecken sichtbar und unter dem Blatt leben die  Milben gruppenweise in Gespinsten. Die Spinnmilbe ist im Sommer gelb, aber im Winter rot. Bei stärkerem Befall wird das ganze Blatt braun und vertrocknet dann und fällt ab. Dieser Schädling kann sich nur in trockenen Sommer bei uns behaupten, er entwickelt sich dann aber schneller als die rote Spinne und kann bis 8 Generationen hervorbringen. Mit einer Behandlung muss man warten bis die Schadschwelle über 60% befallener Blätter (beim Abblühen) liegt.

 

Apfelrostmilbe

Die gelblich bis bräunlich gefärbten Weibchen haben eine spindelförmige Form und sind 0.16-0.18 mm gross. Sie legen ca. 20-50 Eier auf die Blätter und Knospen (Stadium D-E), 10 Tage nachher schlüpfen auch schon die ersten Nachkommen, diese sind in kurzer Zeit schon Erwachsen. Diese halten sich meistens auf der Blattunterseite auf und im August können mehrere Hundert Milben auf einem Blatt sein. Eine Generation dauert nur 1-2 Wochen. Ein Weibchen legt aber 70-100 Eier. Auf der Oberseite ist ein Bleiglanz zu erkennen und auf der Unterseite sieht man zuerst gelbe Flecken, die dann ineinander fliessen und dann bräunlich sind. An den Früchten können Schäden auftreten, allerdings kann man nicht genau sagen ob diese von Rostmilben stammen oder ob es andere Ursachen (Temperaturfall) sind.

Birnpockenmilbe

Die Weibchen, die unter den Knospenschuppen überwintert haben, sind weiss-gelblich und wurmförmig. Sie sind 0.2-0.25 mm lang. Die Pustelbildung auf der Blattoberseite ist sehr früh sichtbar, da die Weibchen schon beim Knospenaufbruch mit dem Saugen beginnen. Die Blatterhöhungen sind zuerst grün, nachher rötlich, bei älteren Blättern zuerst gelb, später braun bis schwarz. Auf den Früchten ist der Schaden anhand der rötlichen Pusteln zu sehen. Wenn Früchte angefallen worden sind, fallen diese vorzeitig.


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